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Artikel von:
Michael Klein
Georg Kolmayr 
Andreas Rumpfhuber 
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Michael Klein, studied architecture in Vienna and Paris and graduated from the Academy of Fine Arts in 2007. Since then, he has been working in the fields of architecture, landscape architecture, and urban design in practice, research, and teaching. His theoretical research interest focuses on how political thinking, its theory and economic conditions affect design, architecture and the urban environment.

Georg Kolmayr is a Vienna-based architect and researcher specialized in housing and urban development. Besides teaching at the Institute for Architecture and Design at the TU Vienna, he has run his own office since 2004.

Andreas Rumpfhuber is an architect and researcher living in Vienna. He founded Expanded Design, an office for design and research. Andreas is currently director of the Austrian Science Fund Project »The Architecture of Cybernetics of Architecture«, a project about the invention of office landscaping in the 1950s and is principal investigator of the esf/hera-funded research project SCIBE.

Artikel aus Ausgabe 46


dérive - Radio für Stadtforschung
Jeden 1. Dienstag im Monat um 17.30 Uhr auf Radio Orange FM 94.0 oder Livestream http://o94.at
Sendungsarchiv zum Nachhören: http://cba.fro.at/series/1235

urbanize - Int. Festival für urbane Erkundungen
www.urbanize.at

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Views from Within (Self-)perceptions, (Self-)descriptions – Experts’ Prospects, Challenges and Critique in the Vienna Housing Provision

Selbstbilder und Selbstbeschreibungen sowie Chancen, Herausforderungen und Kritiken der involvierten AkteurInnen im Wiener Wohnbau.


Die Sichtweisen der eigenen subjektiven Rolle, die öffentlichen, aber auch privaten Artikulationen darüber und die geäußerte Kritik wirken substanziell auf die Produktion von Wirklichkeit. So auch auf das System des sozialen Wohnungsbaus in Wien. Solche subjektiven Anschauungen reflektieren und verhandeln einen aktuellen Status von Realität und sind damit auch gleichzeitig die Grundlage für Veränderungen für ein mögliches zukünftiges Modell – sie sind also die Basis für Kontinuität und für Entwicklungen und Reformen. So ist die Wahrnehmung von ProduzentInnen und AkteurInnen, wie die aktuelle Praxis des Wiener Wohnbaus rezipiert und konstruiert wird, von spezieller Bedeutung für eine (Design- und Architektur-) Forschung, die sich einerseits auf eine aktuelle, sich fortwährend verändernde Situation einlässt und andererseits eine Intervention zum Ziel hat.


Die Serie von Interviews, die wir zwischen Dezember 2010 und Jänner 2011 mit einer Reihe von AkteurInnen des Wiener Wohnungsbaus geführt haben, war gewissermaßen der Einstieg in die qualitative Kartographierung des zeitgenössischen sozialen Wohnbaus in Wien. Alle unsere GesprächspartnerInnen sind entweder Teil der Administration, arbeiten in Wohnbaugenossenschaften, bei Projektentwicklern und Bauträgern, sind ForscherInnen und KonsulentInnen im Feld des Wiener Wohnbaus oder auch einfach nur AkteurInnen, die in der Planung und Produktion beschäftigt sind. Im vorliegenden Text haben wir die in den Gesprächen angesprochenen Themen sortiert und zusammengefasst.