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Artikel von:
Lukasz Nieradzik
Fahim Amir 
Christina Linortner 
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Lukasz Nieradzik ist Europäischer Ethnologe an der Universität Wien. In seiner Dissertation beschäftigt er sich anhand des Fleischerhandwerks und -gewerbes mit stadträumlichen und arbeitsbezogenen Veränderungen am Schlachthof St. Marx 1851–1914. Unter Anwendung eines multiperspektivischen Ansatzes untersucht die Arbeit, wie die Transformation dieses konkreten Ortes als paradigmatisch hinsichtlich Rationalisierungs- und Professionalisierungs- prozessen für die Stadtentwicklung insgesamt zu sehen ist. Der Wandel der Räume, der Arbeit, der Tier-Mensch- Beziehungen und die Zusammenhänge dieser Aspekte stehen im Mittelpunkt des Interesses und werden u. a. auch körperhistorisch beleuchtet.

Fahim Amir ist Philosoph und Kulturwissenschaftler afghanischer Herkunft und lehrt an der Akademie der bildenden Künste Wien sowie an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz. Er arbeitet zurzeit an seiner Dissertation zu dissidenten Konzepten von tierlicher Subjektivität, Urbanismus und Ästhetik.

Christina Linortner hat Architektur und Research Architecture studiert. Sie arbeitet transdisziplinär zu den Themenbereichen Migration und Wohnkultur, transkulturelle Studien und Geisterhäuser u. a. in Nigeria, China und Los Angeles. 2010-2012 Mitarbeit am Art-Science Projekt »Model House — Mapping Transcultural Modernisms« an der Akademie der bildenden Künste Wien und seit 2011 Mitarbeit am PEEK-Projekt »Eden’s Edge« an der Universität für angewandte Kunst Wien.

Artikel aus Ausgabe 51


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Necropolis II

Der Schlachthof St. Marx und die Arbeit am Töten

Lukasz Nieradzik (Europäischer Ethnologe) erläutert den Zusammenhang zwischen
der mit steigender Fleischproduktion und Konsumtion aufkommenden Schlachthausbewegung, der Arbeitsrationalisierung und Mechanisierung in diesem Sektor sowie der Stadtentwicklung in Wien. Darüber hinaus geht er darauf ein, warum der Schlachthof einen transformativen Ort formt, an welchem das Land auf die Stadt trifft.