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Artikel von:
Michael Zinganel
Fritz Sack 

Michael Zinganel studierte Architektur in Graz, Kunst in Maastricht und Zeitgeschichte in Wien. Er lebt und arbeitet als Künstler, Kurator, Kulturwissenschafter und Architekturtheoretiker in Wien. Seit 2005 realisierte er gemeinsam mit Michael Hieslmair Workshops, Konferenzen, Ausstellungen und Ausstellungsbeiträge über transnationale Mobilität, Massentourismus und Migration. 2012 gründeten die beiden die Forschungsplattform »Tracing Spaces«. Seit 2014 leiten sie das Forschungsprojekt »Stop & Go. Nodes of Transformation and Transition« an der Akademie der Bildenden Künste. http://mhmz.at, http://www.tracingspaces.net, http://stopandgo-transition.net

Fritz Sack ist Soziologe und bekannter Vertreter der deutschen ‚kritischen Kriminologie‘; er ist Co-Direktor des Instituts für Sicherheits- und Präventionsforschung (ISIP). Sack thematisiert in seinen Arbeiten vor allem die gesellschaftliche und politische Konstitution und Kontrolle abweichenden und kriminellen Verhaltens.

Artikel aus Ausgabe 57


dérive - Radio für Stadtforschung
Jeden 1. Dienstag im Monat um 17.30 Uhr auf Radio Orange FM 94.0 oder Livestream http://o94.at
Sendungsarchiv zum Nachhören: http://cba.fro.at/series/1235

urbanize - Int. Festival für urbane Erkundungen
www.urbanize.at

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Maximum Security

Über Konstruktionen von Bedrohung

Die Gesellschaften des alten Europas befinden sich in einer Umbruchphase, die für breite Bevölkerungsschichten eine Prekarisierung der Lebensumstände bedeutet. Die daraus resultierende Verunsicherung und ihre politische und mediale Transformation reichen tief in den Wohn- und Lebensraum hinein.
Michael Zinganel und Fritz Sack diskutieren, inwiefern Lösungen wie das Leben in Gated Communities oder die Anwendung von privater Sicherheitstechnik dazu beitragen, dass Bedürfnisse und Wünsche großer teile der Gesellschaft sich nicht mehr im öffentlichen Raum artikulieren, sondern in den privaten Raum verschoben werden.