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Artikel von:
Mark Kammerbauer

Mark Kammerbauer ist Urbanist und befasst sich mit Risiken und Resilienz in Stadtplanung, Städtebau und Architektur. Nach Abschlüssen in Architektur (TU München) und Urbanistik (Bauhaus Universität Weimar) wurde er 2012 zum Thema Wiederaufbau in New Orleans nach Orkan Katrina an der Bauhaus Universität Weimar promoviert. Praxis- und Lehrtätigkeit führte ihn in die USA, Deutschland, die Niederlande und Australien. Er ist in der Lehre an der Technischen Hochschule Nürnberg und der TU München tätig.

Artikel aus Ausgabe 62


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Anpassung und Resilienz räumlicher Transformationsprozesse Tacloban nach dem Taifun Haiyan auf den Philippinen

Extreme Umweltereignisse können eine Chance zur Stärkung von Resilienz und zur Förderung von Anpassungsmaßnahmen in Siedlungsräumen sein. Damit verbundene Prozesse des Planens, Bauens und der Raumbildung können jedoch auch zur Perpetuierung von Verwundbarkeit und zu Ungleichheiten innerhalb der selben Region, Stadt oder Quartiere führen. Dabei stellen sich Katastrophe, Verwundbarkeit, Anpassung und Resilienz als Bestandteile eines komplexen Beziehungsgeflechts räumlicher wie auch sozialer Aspekte dar. Ein Beispiel hierfür ist die Stadt Tacloban auf den Philippinen, ein regionales urbanes Zentrum, das im Jahr 2013 vom Taifun Haiyan schwerst getroffen wurde. Das Beispiel bietet auch die Möglichkeit, über Pläne und Programme zur Neuansiedlung von Zehntausenden von Menschen als Folge krisenbedingter erzwungener Migration und die damit verbundenen Herausforderungen zu diskutieren.