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Artikel von:
Rosalina Babourkova

Rosalina Babourkova ist Geografin und hat in Planning Studies an University College London promoviert. Für ihre Doktorarbeit Network ghettoes: Powering illega- lity and the politics of difference in Bulgaria’s Romani neighbourhoods hat sie die alltäglichen Probleme mit den Infrastrukturnetzwerken der BewohnerInnen der Fakulteta-Siedlung in Sofia beobachtet und interpretiert. In Berlin ansässig, ist sie zurzeit als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Urban Management Programm der TU Berlin tätig.

Artikel aus Ausgabe 64


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Identität, Illegalität und Infrastruktur - Roma als moderne Stadtbürger

Mit dem Übergang Bulgariens von einer realsozialistischen in eine marktwirtschaftliche Ökonomie änderte sich der Stellenwert der städtischen Infrastruktur. Das gesellschaftliche Ziel der Versorgung aller BürgerInnen mit der notwendigen Basisinfrastruktur einer modernen Gesellschaft wurde zugunsten der Kommodifizierung von Strom, Wasser etc. verabschiedet. Am Beispiel der Stromversorgungspolitik und der illegalen Bau-Praxis in bulgarischen Roma-Siedlungen zeigt der folgende Beitrag die gegenseitige Durchdringung der Themen Identität, Infrastruktur und Citizenship. Stromzähler und -rechnungen sind heute ein Symbol des Risses in der Beziehung zwischen Staat und ethnifiziertem Bürger und Verbraucher.[…]