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Artikel von:
Inga Reimers

Inga Reimers ist wissenschaftliche Mitarbeiterin für Stadtanthropologie und -ethnographie im Studiengang Kultur der Metropole an der HafenCity Universität Hamburg. Sie promoviert zum Thema Essen mit/als Methode und war von 2012-2014 im Graduiertenkolleg »Versammlung und Teilhabe. Urbane Öffentlichkeiten und Performative Künste« assozi- iert. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind Digitale Praktiken und Repräsentationen sowie ethnographische Methodologie/ sinnliche Ethnographien.

Artikel aus Ausgabe 67


dérive - Radio für Stadtforschung
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urbanize - Int. Festival für urbane Erkundungen
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Die Stadt als Tafel. Öffentliches Essen und Kochen als Setting

Es gibt – nicht nur im urbanen Raum – vielfältige Möglichkeiten und Orte zur Nahrungsaufnahme: Neben der zumeist privaten Mahlzeit zu Hause existieren zahlreiche öffentliche und halböffentliche Essanlässe, die hier näher betrachtet werden sollen. Einer der naheliegendsten Orte der öffentlichen Nahrungsaufnahme ist das Restaurant, welches sowohl in geschäftlichen als auch in privaten und familiären Kontexten aufgesucht wird. Darüber hinaus werden Parkanlagen für Picknicks und Verabredungen zum Grillen genutzt. Die Ernte aus urbanen Gärten wird kollektiv verarbeitet und verspeist. Plätze und Verkehrswege werden bei Festen, Dinner-Events und Street-Food- Märkten zu Orten des Essens. Zudem werden halböffentliche oder private Küchenräume zu öffentlichen Kochveranstaltungen wie Volxküchen, Supper Clubs oder anderen Dinner-Events genutzt. Künstler_innen und Aktivist_innen nutzen Picknicks oder Dinner für politische und/oder künstlerische Aktionen. […]