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Artikel von:
Lucas Pohl

Lucas Pohl ist Doktorand am Institut für Humangeographie der Goethe Universität Frankfurt am Main. Er promoviert zum Leerstand und Verfall von Wolkenkratzern und analysiert in diesem Zusammenhang, welche Konsequenzen von solchen Objekten in unterschiedlichen Städten ausgehen. Allgemeiner interessiert er sich für eine Vermittlung von Philosophie, Psychoanalyse und Stadtforschung mit Fokus auf den Arbeiten von Jacques Lacan, Henri Lefebvre, Alain Badiou und Slavoj Žižek.

Artikel aus Ausgabe 70


dérive - Radio für Stadtforschung
Jeden 1. Dienstag im Monat um 17.30 Uhr auf Radio Orange FM 94.0 oder Livestream http://o94.at
Sendungsarchiv zum Nachhören: http://cba.fro.at/series/1235

urbanize - Int. Festival für urbane Erkundungen
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Die Unsterbliche Stadt. Das Unbehagen in den Wolkenkratzern von Detroit

Die Psyche der Stadt
Kaum etwas zeugt derart eindrucksvoll vom Aufstieg, Fall und Wiederaufstieg Detroits wie dessen Wolkenkratzer. Während zehntausende Gebäude in den letzten Jahren verfallen, verbrannt und weggerissen worden sind, verweilen sie als Zeugen einer Stadt, die einmal zu den reichsten und prosperierenden Metropolen der Welt gehörte; die durch Schlagzeilen als ärmste, kriminellste und schließlich sterbende Stadt weltweit Berühmtheit erlangt hat; und die vielleicht eines Tages als umfangreichstes Projekt einer städtischen Wiederauferstehung in die Stadtentwicklungsgeschichte eingehen wird.