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Artikel von:
Ulrike Mohr

Artikel aus Ausgabe 40


dérive - Radio für Stadtforschung
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In Form eines langen Streifens

Die Arbeit von Ulrike Mohr erscheint in ihrer Basis immer sehr analytisch, ja fast naturwissenschaftlich. Es sind Bezüge zur Natur, physikalische und chemische Prozesse, die Ulrike Mohr faszinieren und Ausgangspunkt ihrer Arbeit sind, aber dann zu unerwarteten Wendungen führen. Ein Stück Zeichenkohle, das sie für ihre Zeichnungen benötigte, führte schließlich dazu, dass Ulrike Mohr eigene Köhleröfen baute. Vielfach entstehen so weit über die ursprüngliche Intention hinaus Aussagen über Arbeitsprozesse oder das Verhältnis Natur und Mensch. Konkret sehen Sie auf der ersten Seite In Form eines langen Streifens, 2008, Installationsansicht geköhlerte Straßenholzsammlung, Wasser, Zeichenkohle, auf der Doppelseite: the world is saved until it starts to rain, 2010, geschliffene Holzkohle und auf der letzten Seite des Inserts In Form eines langen Streifens, Berlin 2008 (oben), Zeichenkohle, und Welt-Kataster, 2010, geschliffene Holzkohle, Zeichenpapier.
Ulrike Mohrs Arbeiten sind derzeit in der Ausstellung Schwarz und Weiß in der Galerie Zink, München, und in der Ausstellung L’unico/The Only One, Trieste Contemporanea, Triest, zu sehen.

Website Ulrike Mohr