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Artikel von:
Andreas Haller

Andreas Haller ist Geograph und promoviert derzeit am Institut für Geographie der Universität Innsbruck mit einer Arbeit zur periurbanen Landschaftsdynamik in Gebirgstälern. Seine Interessen liegen in den Bereichen Stadtgeographie und Kulturlandschaftsforschung. Regionale Schwerpunkte bilden die zentralen Anden sowie der Alpenraum.

Artikel aus Ausgabe 43


dérive - Radio für Stadtforschung
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Mensch Stadt Berg. Post-Desaster-Stadtgenese in Yungay, Peru

Die Bedeutung inter- und transdisziplinärer Ansätze in der Stadtforschung offenbart sich besonders dann, wenn die Überwindung von Natur-Kultur-Dichotomien notwendig wird; so etwa 35 Jahre nach dem Zitat Hans Kinzls, als in den peruanischen Anden die Stadt Yungay durch eine Schuttlawine begraben wurde.
Ein Erdbeben der Magnitude 7,7 nach Richter läutete am 31. Mai 1970 die Zerstörung großer Teile Nordperus ein; die Erdstöße, deren Epizentrum rund 25 Kilometer westlich der Hafenstadt Chimbote lokalisiert wurde, hatten besonders im dicht besiedelten Tal des Río Santa verheerende Auswirkungen. Infolge des Bebens löste sich ein Teil des Gletschers Huascarán und entwickelte sich Augenzeugenberichten zufolge binnen zwei bis vier Minuten zu einem zähen Gemisch aus Schlamm, Gestein, Schnee, Eis und Baumstämmen, welches unter anderem die Siedlungen Yungay und Ranrahirca unter sich begrub (Ericksen & Fernández Concha 1970, S. 9).

Den kompletten Artikel gibt es in der Printversion von dérive 43.